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04.03.2010


Recruitment Process Outsourcing

Entwickeln Sie zielgerichtete Recruitment Strategien für das Jahr 2010

Recruitment Process Outsourcing

Effiziente Recruitingstrategien sind heute mehr denn je ein absolutes Muss. In den vergangenen Jahren hat sich die Lebensweise von Stellenkandidaten enorm verändert. Dennoch verhalten sich viele Unternehmen so, als schrieben wir noch immer das Jahr 1985. Potenzielle Kandidaten sind mobiler denn je und setzen Technologien ein, von denen wir früher nicht einmal zu träumen gewagt hätten.

Ein Blick über den großen Teich zeigt, mit welchen Recruiting-Strategien unsere US-amerikanischen Kollegen den Herausforderungen auf einem der entwickelsten Rekrutierungsmärkte der Welt begegnen. Zachary Misko und Jillyan French-Vitet erläutern, wie Sie Ihr Recruiting in Zukunft noch erfolgreicher und effektiver gestalten können.

Gesellschaftliche Relevanz, persönliche Erfahrungen, transparentes Handeln und ebensolche Kommunikation sind die wesentlichen Aspekte der drahtlos vernetzten Welt in der wir heute leben. Die Zeiten von Stellenanzeigen sind vorbei. Heute konkurriert die mediale Macht riesiger Werbebudgets mit Blogs und Webcams: Technologien, mit denen Informationen kostengünstig oder gar kostenfrei ins Netz gestellt werden können. In den Köpfen der Recruiter muss daher dringend etwas passieren: Weg vom Einsatz von Geld, Zeit und Ressourcen für die Entwicklung von Prozessen und Tools hin zu den realen Menschen im wirklichen Leben draußen. Es geht darum, sich die medialen Tools von heute zu Nutze zu machen und sich auf die zentrale Recruiting-Botschaft eines Unternehmens zu konzentrieren. Nur so lässt sich bei Kandidaten mit den richtigen Profilen Interesse zu wecken. Das kann zum Beispiel bedeuten, die Unternehmens-Karriereseite zu überprüfen: die Indexierung ebenso wie die Wortwahl für die Suchmaschinen Crawler. Aber auch die RSS Feeds, mit denen potenzielle Kandidaten ihren Informationsinput individuell steuern können. Unternehmen sollten zudem unbedingt proaktiv ihre virtuellen Türen und Tore öffnen und Menschen zu sich herein lassen. Denn wenn sie nicht selbst dafür sorgen, machen dies Blogger, Tweeter oder andere Internetgruppen mit ungewissem - positivem oder negativem - Ausgang für ihr Unternehmen. Angesichts dieser Tatsachen sollten Recruiter ihre Werkzeugkästen überprüfen. Dabei geht es wohlgemerkt weniger um die Menge der Werkzeuge, die zur Verfügung stehen, als vielmehr um die Fähigkeit, sie zu begreifen und effektiv einzusetzen. Im Internet sind täglich jede Menge Leute unterwegs. Aber hören Sie IHNEN zu?

Nachstehend finden Sie unsere Top Ten Tipps für Ihr Recruiting Team 2010:

  1. Nutzen Sie Nischen-Websites. Viele der bekannten Recruitingseiten sind inzwischen völlig übersättigt. Die Sichtung von branchenunspezifischen Profilen erfordert zu viel Zeit. Nischen-Websites verbessern Ihre Möglichkeiten, genau die Fachleute zu finden, nach denen Sie suchen.
  2. Nehmen Sie Internet Communities, wie Facebook, Xing, Myspace usw. in Ihr festes Repertoire auf. Entscheiden Sie sich für die Community, die am besten zu Ihrem Unternehmen passt und stellen Sie sicher, dass diese Seite sorgfältig gepflegt und mindestens einmal täglich aktualisiert wird.
  3. Erstellen Sie ein unternehmens- oder recruiterspezifisches LinkedIn Profil und aktualisieren Sie es regelmäßig mit Informationen zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Unternehmenskultur. Nutzen Sie die Funktionen zur Informationen über Veranstaltungen, an denen Sie teilnehmen, etwa Jobmessen oder branchenspezifische Tagungen.
  4. Erstellen oder sponsorn Sie branchenspezifische White Paper oder sonstige fachliche Veröffentlichungen. Stellen Sie diese auf Ihrer Website online und verlinken Sie darauf in Ihren Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen, in Blogs und anderen Internet Communities.
  5. Entwickeln und veröffentlichen Sie Webcasts zu Ihrem Unternehmen, der Unternehmenskultur, einem Produkt oder einer Best Practise.
  6. Bloggen Sie an Orten, wo potenzielle Kandidaten und Branchenexperten Sie lesen? Nutzen Sie Microblogs, wie etwa Twitter, um mit Menschen zu kommunizieren.
  7. Prüfen und nutzen Sie Ihr eigenes Bewerbermanagement-System (BMS). Viele Unternehmen haben eine hervorragende Datenbank direkt vor ihrer Nase und versäumen, diese für ihr Sourcing zu nutzen. Kandidaten, die in der Vergangenheit nicht für eine Stelle geeignet waren, sind möglicherweise für eine aktuell offene Stelle qualifiziert. Auch kann es sein, dass Kandidaten, die in Vergessenheit geraten sind oder nie zu Gesprächen eingeladen wurden, in aktuellen Suchprozessen nicht berücksichtigt werden. Verwenden Sie ein CRM Tool?
  8. Werden Sie aktives Mitglied in Online-Gruppen. Zeigen Sie Ihr Branchen Know-how und sorgen Sie dafür, dass die Leute sich für das, was Sie zu sagen haben, auch interessieren. Je nach Plattform ist das eine gute Gelegenheit, Mitarbeiter aus dem operativen Geschäft oder dem Management zu bitten, sich zu fachspezifischen Themen zu äußern und ihre Expertise darzustellen.
  9. Bauen Sie eine passive Kandidatendatenbank auf. Nutzen Sie dazu die Onlinesuche und spezielle Seiten wie resumeblaster.com, resumezapper.com und andere.

Das Internet ist unerschöpflich. Der Werkzeugsatz für das Sourcing sollte überschaubar aber effektiv sein. Und wohlgemerkt, es sind nicht die Werkzeuge die etwas bewirken, sondern das Know-how der Personen, die diese Werkzeuge nutzen, um die richtigen Talente für ein Unternehmen zu interessieren. Verbunden mit gezielten Marketingbotschaften (z. B. Welche Inhalte über Ihr Unternehmen wollen Sie den Kandidaten vermitteln?), reibungslosen Prozessen und entsprechender Technologie kann ein erfahrenes und effizient arbeitendes Sourcing Team Ihr Unternehmen so erfolgreich positionieren.

Sie möchten mehr über das Recruitment Process Outsourcing von access KellyOCG erfahren? Unser Customer Relations Team freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail: +49 / 221 / 95 64 90-801 bzw. customer-relations@kellyocg.eu

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